Warum Schnecken?

Während des Studiums an der Pädagogischen Hochschule hatte einer meiner Professoren eines Tages eine seiner Achatschnecken mit in die Vorlesung gebracht. In diesem Seminar ging es zu der Zeit um Lebendbeobachtungen an Schnecken. Mich hat diese riesige Schnecke gleich beeindruckt und ich habe mich zu Hause über diese Schnecken informiert. Einige Wochen später waren dann die ersten kleinen Achatina fulica da. Seit 2003 leben solche schleimigen Mitbewohner also bei uns.

Viele denken, dass es bei Schnecken nicht viel zu beobachten gibt - aber das ist falsch: Schon allein der abendliche "Marsch" zum Futternapf ist absolut sehenswert und die Kriecher sind gar nicht so langsam unterwegs, wie man meint ;-)
Zudem haben die Achatschnecken ein großes Verhaltensrepertoire inne, dass sich zeigt, wenn mehrere Schnecken zusammen in einem Becken leben.

Da ich Lehrerin bin, sind die Achatschnecken auch immer wieder in der Schule mit dabei. Vor allem Grundschulkinder sind von der Größe der Schnecken fasziniert und könnten stundenlang vor einem Terrarium sitzen, um zu beobachten, wie gebadet oder gefressen wird.
Im Sachunterricht (MeNuK) finden sich viele Möglichkeiten, das Thema "Schnecken" zu behandeln. Hier können natürlich auch einheimische Arten als Anschauungsobjekte dienen.

 

Momentan halte ich folgende Arten:

- Achatina immaculata

- Archachatina marginata ovum - amelanistisch und leuzistisch
- Archachatina marginata suturalis

- Megalobulimus oblongus haemastomus